Krone ist nicht gleich Krone

Selbst ein stark beschädigter Zahn, der nicht mehr mit einer Füllung zu reparieren ist, kann erhalten werden. Ihr Zahnarzt kann solch einen Zahn überkronen. Das heißt, Ihr Zahn wird beschliffen und mit einer schützenden Hülle überzogen.

Eine Krone ist – wie jeder Zahnersatz – Maßarbeit, ein Einzelstück also, das ganz exakt, ganz individuell für Sie angefertigt wird. Deshalb kann es für Zahnersatz auch keine Preislisten geben wie in einem Autohaus.

Aber ähnlich wie beim Autokauf können Sie entscheiden, ob Sie mit der Serienausstattung zufrieden sind, die im medizinischen Sinne „ausreichend, wirtschaftlich und zweckmäßig“ ist. Das nennt man dann Regelversorgung. Oder Sie entscheiden sich für eine komfortablere, höherwertige, beziehungsweise schönere Versorgung. Die ist dann vergleichbar mit einer „Sonderausstattung“, für die auch mehr bezahlt werden muss.

Beispiel:
Soll ein Backenzahn überkront werden, ist als Regelversorgung (Serienausstattung) eine Vollgusskrone aus Metall medizinisch völlig ausreichend. Eine Vollgusskrone gilt als Standardkrone im Seitenzahnbereich. Hierfür erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse einen festen Zuschuss, der sich – je nach Bonus – noch erhöhen kann. Wird diese Vollgusskrone nun mit einer weißen Schicht zahnfarben verblendet (Verblendkrone), so gilt diese „weiße Krone" als „Sonderausstattung“. Sie erhalten dafür den Festzuschuss für die Vollgusskrone und müssen die Mehrkosten für die weiße Krone selber zahlen.

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